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|  | In der Mühl- und Hainstraße mussten PKW-Brände gelöscht werden. 14 Einsatzkräfte löschten einen Brand vor dem Haigerschen Tor. Eine vermutlich defekte Feuerungsanlage verursachte einen Kaminbrand in der Holzernpfadstraße. Hier wurde neben der Donsbacher Feuerwehr auch die Dillenburger Wehr vor Ort gerufen. | Die Abteilung Donsbach hat am 1. Januar 23 aktive Wehrmänner, 3 Mann Altersabteilung und 15 Jugendfeuerwehrmänner. Es fand eine gemeinsame Wehrübung im Kraftstoff- und Munitionslager Frohnhausen statt. Gustav GaiI wurde für seinen 40jährigen aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet. | |
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Der vor 20 Jahren gegründeten Jugendfeuerwehr gehören 16 Jungs und ein Mädchen an. Teilnahme am Festzug anlässlich der 650-Jahr-feier in Dillenburg. Großen Anklang fand hier wiederum Donsbachs alte Wasserspritze aus dem Jahre 1884, die von einem Pferdegespann des Landgestüts durch die Stadt gezogen wurde. | |  | In der Leisge- und Rutschstraße wurden zwei Kaminbrände gelöscht. Bei Adelheid Franz brannte die Wohnung und in Meerbornsheide ein Wohnwagen durch Blitzeinschlag. Bei Unwettereinsätzen in Dillenburg und Donsbach eilten die Wehrmänner zu Hilfe. An diesem Tage, dem 5. August, waren in 1 1/2 Stunden 70 l Regen je m2 nach einem Gewitter im hiesigen Raum niedergegangen. In Donsbach war das Anwesen Freischlad besonders stark betroffen. Mit ihren Fahrzeugen TSF-W und MTW pumpten acht Florianer u.a. die Maschinenräume der Dillenburger Stahlwerke in fünf Stunden leer. | |
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Der Jahresrückblick der Wehrmänner unterstrich die Einsatzbereitschaft und den hohen Stellenwert der freiwilligen Hilfeleistungen. | |  | Ein Brandanschlag im Mehrfamilienhaus Burbach in der Bachwasenstraße, ein Fahrzeugbrand in der Ruderstalstraße, ein Kaminbrand im Breitsch und die Brände in den Häusern Momm und Sawitzki signalisierte die Sirene in diesem Jahr. Des weiteren wurden die Wehrmänner und das ganze Dorf von einer Naturkatastrophe überrascht. Am Dienstagabend des 11. Juli verwüstete ein regelrechtes Hagelbombardement Donsbach. Nach einer fast unerträglichen Hitzewelle der vorausgegangenen Tage erhoffte man sich durch das angekündigte Gewitter eine wohltuende Abkühlung. Dass der Ort sich aber in wenigen Minuten in eine regelrechte Winterlandschaft verwandeln sollte und Hagelkörner, zum Teil größer als Tischtennisbälle, auf Donsbach einschlugen, hatte keiner der 1700 Einwohner erwartet. Angeblich sollen je m2 102 l Wasser aus den Himmelsschleusen gefallen sein. Um die 100 Autos wurden beschädigt, Fensterscheiben zersplitterten, Dachrinnen wurden zerstört und an den Wohnhäusern entstanden erhebliche Schäden. Das Wohnhaus einer jungen 4-köpfigen Familie drohte einzustürzen. Die Dacheindeckung war regelrecht von den Eisbrocken durchschlagen worden, so daß die Zimmerdecken den gewaltigen Wassermassen nicht standhielten und das Gebäude unbewohnbar machten. Während einige Einwohner mit geringfügig erlittenen Hagelverletzungen davon kamen, wurden unzählige Vögel, Tauben und Kleintiere regelrecht von den Eisbällen erschlagen. Außerdem vernichtete das Unwetter die Blumenpracht im Dorf und auf dem Friedhof. Kahlgeschlagene Bäume, überflutete Straßen und Kellerräume zählten gleichfalls zu der traurigen Kulisse des Dorfes. Zeitungsberichten zufolge wurde Donsbach in der Vergangenheit schon zweimal von bis dato noch nie erlebten Gewittern mit Sturm und starken elektrischen Entladungen heimgesucht. Am 2. März 1911 zerstörte ein Gewitter unter anderem den Kirchturm, beschädigte die Uhr und löste einen Teil der Decke über dem Altar ab. Die ‘Dillenburger Intelligenz-Nachrichten‘ berichteten in ihrer Ausgabe vom 15. September 1798 von einem verheerenden Gewitter mit hühnereigroßem Hagelschlag, von dem im heimischen Raum nur die Gemeinden Donsbach und Frohnhausen betroffen waren. Der Feuerwehrbericht vermeidet tags danach: Ein Dorf unter Planen, zertrümmerte Autos und Wintergärten, kahlgeschlagene Bäume und zerstörte Blumenbeete. Dass die Wehrmänner nicht gleichzeitig an allen Orten sein konnten, versteht sich von selbst, da das Auspumpen der Kellerräume im Hause Dietermann / Freischlad und das Abstützen der Geschossdecke des Wohnhauses Dittmann den Einsatz aller Wehrmänner erforderte. | |
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|  | Neben einem Kaminbrand in der Hainstraße verzeichnet das Protokollbuch auch zwei Fehlalarme.
Zu einem Großeinsatz wurde die Donsbacher Wehr am 21. August nach Dillenburg gerufen, hier war gegen 23 Uhr im Sägewerk Nickel ein Brandherd von Passanten entdeckt worden, der sich in Windeseile zu einem Brandinferno entwickelte und ca. 10 Millionen DM Schaden verursachte. 160 Feuerwehrleute und das Technische Hilfswerk gaben ihr Bestes. Insgesamt waren 180 Helfer mit 39 Fahrzeugen im Einsatz, konnten aber nur noch den angrenzenden Bürotrakt und das Spänesilo sowie die Holzlagerplätze retten. Donsbachs Wehr wurde zur Wasserversorgung aus der 1,6 km entfernten Dietzhölze eingeteilt. Insgesamt wurden 7.000 m Schlauchleitungen verlegt, so dass der Brand mit zirka 10.000 l Wasser pro Minute bekämpft werden konnte. | |
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|  | Fünf Hilfeleistungen verbuchte man in diesem Jahr. Brandstifter hatten das Forsthaus am Neuhaus im Januar in Brand gesteckt. Donsbachs Wehr war bei den Nachlöscharbeiten im Einsatz. Am 24. Januar galt es, ausgelaufenes Heizöl in der Grubstraße unschädlich zu machen. Im April beteiligten sich 10 Donsbacher mit beiden Fahrzeugen an den Löscharbeiten im Sägewerk Ax auf der Dillenburger Bleiche. Brandstifter hatten in der Nacht zum 10. April ganze Arbeit geleistet und das Sägewerk in Schutt und Asche gelegt. Die 156 herangezogenen Feuerwehrleute konnten nur noch das Holzlager retten. Bei dem Großfeuer, das über eine Million Mark Schaden hinterließ, waren Donsbachs Florianer beim Aufbau der Löschwasserversorgung und dem Ausleuchten der Einsatzstelle eingesetzt. Am 27. Juni musste ein PKW-Brand an der Grillhütte gelöscht werden. | |
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|  | Das am 8. Januar 1997 zum Teil ausgebrannte und mit einem Aufwand von 150.000,- Mark wieder bewohnbar gemachte Forsthaus am Neuhaus wurde nach erneuter Brandstiftung endgültig ein Raub der Flammen. Am 2. Februar, um 6.58 Uhr, wurde Alarm gegeben. Donsbachs Wehr war bei den ersten am Brandherd und versuchte durch einen lnnenangriff an den vollgefüllten Heizöltank zu gelangen. Die 70köpfige, vereinte Löschmannschaft, zu der auch die Wehren aus Dillenburg, Burg, Herborn und Niederscheld zählten, konnten das idyllische Forsthaus nicht mehr retten. 400.000,- Mark war die Schadensbilanz. Die extreme Kälte an diesem Tage von minus 20° ließ die Schutzmasken vereisen und die Helfer waren dankbar für die heißen Getränke, die Donsbachs Brandlöscher ihnen darreichten. Am 9. Februar wurde die einheimische Wehr zu einem PKW-Unfall und am 11. Juli zu einem Gartenhausbrand am Ortsrand gerufen. | |
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