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|  | Viermal musste die Feuerwehr in diesem Jahr zu Flächenbränden in den Gemarkungen ‘Auf dem Grund‘, ‘In der Sandgrube‘, dem ‘Buchenforst‘ und ‘Lauberg‘ ausrücken. | |
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Interessenlosigkeit, Uneinigkeit und eine sehr schlechte Beteiligung an den Wehrübungen waren der Grund für die Einberufung einer außerordentlichen Versammlung. Es wurde beschlossen, dass bei viermaligem unentschuldigten Fehlen bei den Proben ein sofortiger Ausschluss aus der Wehr erfolgen soll. |
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Im Verlauf der Frühjahrstagung des Kreisverbandes, die in Nenderoth stattfand, wurden einige Donsbacher Brandschützer geehrt. Ehrenbrandmeister Hans Freischlad und die Ehrenmitglieder Otto Moos, Otto GaiI und Theodor Peter, die allesamt 40 Jahre der Donsbacher Feuerwehr angehörten, wurden mit dem goldenen Brandschutz-Ehrenzeichen sowie einer Urkunde, die der Landrat überreichte, besonders ausgezeichnet. | |  | Zur mitternächtlichen Stunde gegen 1.30 Uhr brannte der Geräteschuppen des Horst Kämpfer lichterloh. Ein Ablöschen des Brandes war erfolglos, so dass die Feuerwehr sich nur noch darauf beschränkte, den angrenzenden Gemeindewald vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. | |
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Während der Generalversammlung wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Ottmar Moos von Werner Boller abgelöst. Neben der Teilnahme der Wehr an der Kreisverbandsübung, die in Donsbach stattfand, stellte man auch bei dem Jubiläums- und Sängerfest des Gesangvereins die Feuerwache. | |  | Die Wehr wurde zum Einsatz bei dem Dachstuhlbrand des Wohnhauses Slotta gerufen. | |
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DM 341,- sammelte man für die Kriegsgräberfürsorge. Als Neuanschaffung konnten verbucht werden: 1 TSA-Schlauchanhänger, 160 m Bund 380 m C-Schläuche, eine komplette Gruppenausrüstung sowie verschiedene Armaturen. Die großzügige Anschaffung ermöglichte die Gemeinde und die Haigerer Firma Freischlad. |
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|  | Als die Wehrmänner am Sonntag, den 2. September gegen 20.00 Uhr zu einem Brandherd in der Nähe des Schützenhauses gerufen wurden, hatte das Schützenvereins-Mitglied Hans Hermann durch das Anfahren einiger Fässer Wasser den brennenden Müllhaufen bereits gelöscht. | In Anwesenheit von Kreisbrandmeister Bruno Richter übergab Bürgermeister Dr. Albert Seitz am 9. September der Wehr ein Löschgruppenfahrzeug LF 8. Der stellvertretende Wehrführer Dieter Flöter und seine Floriansjünger stellten nach der Schlüsselübergabe die Schlagkraft des neuen Löschfahrzeuges unter Beweis. | |
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Am 15. März wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet, in der bald 28 Jugendliche aufgenommen werden konnten. Zum Jugendwart wurden Heinz Henrich und Horst Eisenbach gewählt. | |  | Am Montag, den 6. Mai, abends um 19.30 Uhr, wurden die Dorfbewohner durch den Feueralarm aufgeschreckt. Es brannte die Scheune und das angrenzende Wohnhaus der Familie Weiser/Aigeltinger in der Rutschstraße. In kürzester Zeit hatte das Schadensfeuer schnell die ganze Scheune und das Dach des Wohnhauses ergriffen. Donsbachs Feuerwehr bekämpfte mit mehreren Rohren das auflodernde Flammenmeer. Zur Sicherung der nach dem großen Brand 1791 errichteten Fachwerkhäuser in der Rutschstraße und der Leisgesstraße wurden die Wehren aus Dillenburg und Haiger angefordert. Während das Inventar zum größten Teil in Sicherheit gebracht werden konnte, entstand nach Angaben von Fachleuten ein Gebäudeschaden von über 120.000,- DM. | |
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Am 17. Oktober wurde in einem kleinen Rahmen im Cafe Henrich das 50jährige Jubiläum der Wehr gefeiert. Vorausgegangen war eine Übung mit der alten Handspritze aus dem Jahre 1884 und einem Schlauchwagen aus dem Jahre 1906. Auch zeigte man eine Angriffsübung mit dem neuen LF 8-Fahrzeug. Zahlreiche Zuschauer und Feuerwehrkameraden aus den Nachbarorten konnten begrüßt werden, da hier die Brandschutzwoche des Dillkreises gleichzeitig eröffnet wurde. | In der am 19. Dezember stattgefundenen Generalversammlung übernahm Dieter Flöter die Funktion des Ortsbrandmeisters als Nachfolger des verstorbenen Kollegen Günter Moos. Heinz Henrich fungierte fortan als stellvertretender Ortsbrandmeister. | |
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Heinz Henrich löst Dieter Flöter als Brandmeister ab, zu seinem Stellvertreter wurde Gustav Pickenhahn gewählt. Durch die am 1.1.1975 erfolgte Eingemeindung Donsbachs in den Stadtverband Dillenburg wurde Donsbachs Feuerwehr auch in die Gemeinschaft der Dillenburger Feuerwehr eingegliedert. Hieraus ergaben sich in den Folgejahren erhebliche Verbesserungen hinsichtlich Bekleidung, Ausrüstung, Alarmierung und den Fahrzeugen. Es erfolgte eine Namensumbenennung, aus dem bisherigen Titel des Ortsbrandmeisters wurde der Wehrführer. |
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