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Die Motorspritze TS 8, die man 1952 gebraucht gekauft hatte, erfüllte nicht mehr die Anforderungen, die vor allen Dingen durch die Errichtung zahlreicher Neubauwohnungen an den Berghängen gestellt wurden. Die Gemeindevertretung entsprach einem Antrag der Feuerwehr und man entschloss sich nach eingehender Prüfung verschiedener Motorspritzen für eine Metz-Trockenringentlüftungs-Motorspritze. Diese wurde am 8. September geliefert und der Feuerwehr übergeben. | |  | Am Nachmittag des 12. März rückten 12 Feuerwehrleute unter Benutzung von einigen Privatfahrzeugen innerhalb kürzester Zeit zu dem Flächenbrand auf dem Freudenstein aus. Einwohner des Dorfes hatten den Brandherd allerdings bereits schon unter Kontrolle gebracht. Am 18. Juli mussten die Wehrmänner abermals einen Flächenbrand, diesmal auf der Hardt, bekämpfen. Nach einiger Zeit konnte der Brand, unterstützt durch das Pflügen eines Grabens, lokalisiert werden. Obwohl die Feuerwehr eine Brandwache ausgestellt hatte, die den Brandherd bis in die frühen Morgenstunden des darauffolgenden Sonntages überwachten, Ioderten die Flammen gegen 13 Uhr erneut an derselben Stelle auf. Infolge Strommangels konnte die Sirene nicht betätigt werden, sodass auf die alte Tradition des Alarmschlagens durch das Hornsignal zurückgegriffen werden musste. Als Brandverursacher wurden später in Haiger wohnende Sommergäste, die während eines Spazierganges über die Hardt ihre brennende Zigarette achtlos weggeworfen hatten, ermittelt. | Bei der 1000-Jahr-Feier, die vom 8. bis 13. Juli festlich begangen wurde, beteiligte sich die Feuerwehr sowohl am Festzug wie auch an der Organisation. Der Feuerwehrmann Günter Moos, der als Nachtwächter verkleidet seine nächtlichen Runden durch Donsbachs Straßen absolvierte, galt als eine besondere Attraktion. | |
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|  | Gegen 8.30 Uhr wurden die Wehrmänner durch die Sirene zum Einsatz gerufen, da auf der Hasel ein Waldbrand, der tags zuvor ausgebrochen war, erneut in Erscheinung trat. Wahrscheinlich konnten am Vortage nicht alle verdeckten Brandherde ausreichend gelöscht werden. Mit Wasserfahrzeugen löschten die Wehrmänner den Waldbrand dann völlig. | Während der Generalversammlung stellte der langjährige Ortsbrandmeister Hans Freischlad sein Amt zur Verfügung. Einstimmig wählten die Versammlungsteilnehmer Günter Moos zu seinem Nachfolger. Zu seinem Stellvertreter wurde Ottmar Moos bestimmt. Bürgermeister Dr. Albert Seitz dankte während der Versammlung den Florianern für ihre zahlreichen Einsätze in der Vergangenheit und kündigte an, dass eine Zisterne in der Bachwasenstraße mit einem Kostenaufwand in Höhe von DM 10.000,-- im neuen Gemeindeetat eingeplant sei. Hauptlehrer Dietrich erklärte während der Versammlung, dass er für die Aktivität des jungen Nachwuchses sorgen wolle. Dietrich hat sich zur Aufgabe gestellt, erstmalig in Donsbach eine Schülerwehr zu gründen. | |
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In der Generalversammlung beförderte der neu gewählte Ortsbrandmeister Günter Moos die Mitglieder Horst Fehling, Horst lmmel, Werner Boller, Gustav Gail, Theo Hermann und Horst Weis, die 10 Jahre der Wehr angehörten, zu Oberfeuerwehrmännern. Günter Moos musste eine Ausbildung in Kassel absolvieren, damit er die amtliche Bestätigung als Ortsbrandmeister bekam. |
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Erfreut nahmen die Wehrmänner zur Kenntnis, dass ihrem Antrag zur Neuanschaffung eines Löschfahrzeuges ‘LF 8‘ von Seiten der Gemeindevertretung Donsbach entsprochen worden war. Am 12. August wurde das neue Tragkraftspritzenfahrzeug der Donsbacher Wehr übergeben. | |  | Am Sonntag, den 9.12. entdeckte eine Einwohnerin beim Passieren der Rutschstraße gegen 14.30 Uhr, dass aus dem Anwesen des verstorbenen Louis Leng Rauchschwaden aus dem Fenster kamen. Der herbeigeeilte Löschmeister Ottmar Moos konnte den Zimmerbrand in Kürze löschen, ohne dass die Sirene betätigt werden musste. | In diesem Jahr wurden die Mitglieder der Wehr vier Mal von der Gemeinde zum Abmähen von Unkraut überwucherter Felder eingesetzt. Die Gemeinde hatte die Besitzer der brachliegenden Felder mehrere Male vergeblich zum Abräumen aufgefordert und schließlich die Ersatzvornahme durch die Feuerwehr angedroht. Die Distelrechnungen, so sagt Günter Moos, seien inzwischen zusammengestellt worden und würden in Kürze der Gemeinde zur Weiterleitung an die Besitzer übergeben. | Während acht Jugendliche von der Schülerfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen werden konnten, erhielt die Schülerwehr sieben Neuzugänge. In der Generalversammlung wurde auf einstimmigen Beschluss das Gründungsmitglied Hans Freischlad, der fast 20 Jahre als Ortsbrandmeister diente, zum Ehrenbrandmeister ernannt. Otto Moos, Paul Immel, Otto GaiI, Theodor Peter sen. und Dr. Seitz wurden zu Ehrenmitgliedern berufen. | |
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