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Donsbach um 1900
Wen verwundert es, dass die 1791 nach dem Dorfbrand (siehe Brandbericht) errichteten wunderschönen stark verriegelten Fachwerkgebäude - im Wiederaufbaubereich - als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt worden sind. Mittlerweile wurden zusätzlich 13 Einzelgebäude zu Kulturdenkmälern erklärt. Stolz präsentiert sich im Dorfkern die 1754 auf vorreformatorischen Turmfundamenten erbaute Kirche. Im Bildhintergrund ist auf der linken Seite der Gemeindesteinbruch mit der im Jahre 1897 in Betrieb genommenen Seilbahn, die den Kalkstein nach Haiger zur Portland-Zementfabrik beförderte, zu erkennen. Im Jahre 1914 wurde diese Transporteinrichtung gesprengt. Auf der rechten Bildseite ragt schemenhaft der Förderturm der Kupfer- und Eisenerzgrube ‚Stangenwage’ gegen den Himmel. Die gleichfalls erkennbaren Halden lassen die Größenordnung der 1751 in Betrieb genommenen und 1928 endgültig stillgelegten Grube, die zuletzt von dem konsolidierten Grubenfeld der "Gnade Gottes" her betrieben wurde, vermuten (Skizze Markscheide zwischen Gnade Gottes und Stangenwage). Unmittelbar an der nach Burg führenden Straße sieht man den 1858 eingeweihten Friedhof, auf dem bis in das Jahr 1928 unsere Vorfahren ihre letzte Ruhestätte fanden. Unterhalb der Landstraße erkennen wir die auch heute noch bearbeiteten ‘Bohnenländer‘ - Kleinparzellen.

Donsbacher Bergleute mit den Grubensteiger Peter und Gail stellten sich 1925/26 dem Fotografen
Quelle: Festschrift zum 75. Donsbacher Feuerwehr-Jubiläum - Archiv G. Gail - |