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"Dillenburg. Schreiende Kinder, blutüberströmte Verletzte, drei ineinander verkeilte Fahrzeuge, Martinshörner, Blaulichter – im Dillenburger Schlossbergtunnel wurde es am Samstagmorgen gegen 10 Uhr richtig ungemütlich. Alles wirkte, als sei die Oranienstadt das Opfer einer Katastrophe geworden – wenn das Szenario denn real gewesen wäre. Tatsächlich handelte es sich um eine Alarmübung für Katastrophenschutz und Feuerwehr, an der sich rund 250 Feuerwehrmänner und -Frauen sowie weitere Retter beteiligten." (1)
So die Schlagzeile der Zeitung. Es war tatsächlich annähernd so spektakulär wie beschrieben. Nur ich bekam davon nicht viel mit. Ich saß die ganze Übung in unserem 11er am Südportal des Tunnels. Dies ist ein Fahrzeug des GABC-Zuges zur Kommunikation. Ich hatte die Aufgaben Nachrichten von dem Abschnittsleiter zur Einsatzleitung zu übermitteln. Alle Nachrichten wurden notiert. Der Versuch die Nachrichten zu übermitteln schlug meist Fehl. Die meisten Funksprüche die ich abgegeben habe, kamen nicht an der Stelle raus, an der sie ankommen sollte. Solche Defizite konnten in der Übung festgestellt werden. Fehler wurden erkannt und können in Zukunft besser geübt und ausgearbeitet werden.
Die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz klappte aber sehr gut. Alle "Verletze" wurden gerettet.
(1) Quelle http://www.mittelhessen.de/lokales/region_dillenburg/dillenburg/585414_Mit_Video _Busdrama_im_Tunnel_mit_34_Verletzten.html |